PKV Vergleich online

Als private Krankenversicherung – auch PKV – wird eine Versicherungsform bezeichnet, bei der im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung eine Absicherung bei einem privatrechtlich organisierten Versicherungsunternehmen erfolgt. Die Versicherungsleistung dieser Unternehmen verfolgt teilweise die Absicht, einen Gewinn zu erzielen. Oft steht der Begriff der privaten Krankenversicherung auch für die Gesamtheit der Unternehmen, die eine derartige Versicherung anbieten. 2009 waren laut Daten des Statistischen Bundesamtes rund 8.7 Millionen Menschen in Deutschland privat krankenversichert.
Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von etwa 10,5 Prozent. Je nach Umfang der Versicherungsleistung können unterschiedliche Formen der privaten Krankenversicherung unterschieden werden. Eine Vollversicherung deckt sämtliche anfallende Krankheitskosten ab. Bei einer Teilversicherung wird ein bestimmter Anteil der durch Krankheit verursachten Kosten von der privaten Krankenversicherung übernommen. Eine Zusatzversicherung deckt lediglich zusätzliche Risiken ab, die die von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen werden. Dazu zählen beispielsweise Auslandskrankenversicherungen, Reiseversicherung und Krankenhaustagegeld.

Für wen ist eine private Krankenversicherung geeignet?

Wer sich privat krankenversichern möchte, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zu den Aufnahmevoraussetzungen der PKV zählen Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand, Einkommen, Beruf und gewünschte Leistungsumfang der Versicherung. Für eine bestimmte Personengruppe besteht keine Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Hierzu gehören zum Beispiel Arbeitnehmer mit einem Einkommen oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Im Jahr 2009 lag diese Jahresarbeitsentgeltgrenze bei einem jährlichen Bruttoeinkommen von 48.600 Euro. Des Weiteren besteht für Beamte, Selbstständige und Freiberufler keine Versicherungspflicht in der GKV. Anders als bei der gesetzlichen können private Krankenversicherungen einige Personengruppen aufgrund ihres kritischen Gesundheitszustandes ablehnen.

Studenten haben in der Regel die Pflicht, sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse zu versichern. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es jedoch möglich, dass eine private Krankenversicherung Studenten aufnimmt. Privat versichern kann sich, wer sich zu Beginn des Studiums und bei Auslauf der kostenlosen Familienmitversicherung von der gesetzlichen Krankenversicherung befreien lässt.

Beträge privater Krankenversicherungen

Im Gegensatz zu gesetzlichen Krankenversicherungen erheben private Krankenversicherungen Versicherungsprämien, die vom Einkommen des Versicherten unabhängig sind. Die Höhe des Anfangsbeitrages richtet sich nach den gleichen Kriterien, die auch über die Aufnahme in die PKV entscheiden. Für weibliche Versicherte werden beispielsweise andere, nämlich höhere, Tarife erhoben als für Männer.

Vergleichen lohnt sich

Vor dem Abschluss einer privaten Krankenversicherung lohnt es sich, die Tarife der einzelnen Anbieter zu vergleichen. Früher war es schwer, die verschiedenen Versicherungen miteinander zu vergleichen. Heutzutage kann man sich im Internet über die Tarife und Konditionen verschiedenster Versicherungsunternehmen informieren. Über spezielle Onlinerechner kann die Beitragshöhe individuell bestimmt werden. Die meisten Versicherungsunternehmen sind ebenfalls über Service-Hotlines erreichbar.

Der Beitrag wurde am Montag, den 15. März 2010 um 13:11 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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